Kaum ein Gebäude erzählt so viele Kapitel Istanbuls wie die Hagia Sophia. Seit fast 1.500 Jahren passt sie sich Reichen, Religionen und politischen Veränderungen an.
Kurzantwort
537 als byzantinische Kathedrale eröffnet, 1453 zur osmanischen Moschee, 1935 zum Museum und seit 2020 wieder aktive Moschee.
Byzantinische Kathedrale
Kaiser Justinian I. ließ die heutige Hagia Sophia nach Unruhen in Konstantinopel errichten. Fast 900 Jahre war sie das religiöse und zeremonielle Zentrum des Byzantinischen Reiches.
Osmanische Moschee
Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie zur Moschee. Minarette, Mihrab und Kalligrafietafeln kamen hinzu, während viele christliche Mosaiken unter Putz erhalten blieben.
Museum von 1935 bis 2020
Als Museum wurden zahlreiche byzantinische Kunstwerke restauriert und wieder sichtbar gemacht. In dieser Zeit entwickelte sich die Hagia Sophia zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Türkei.
Hagia Sophia heute
Heute ist sie aktive Moschee und historisches Monument. Touristen nutzen die kostenpflichtige obere Galerie; der Gebetsbereich im Erdgeschoss folgt eigenen Zugangsregeln.
Häufige Fragen
Wer ließ die Hagia Sophia bauen?
Der byzantinische Kaiser Justinian I.
Wann wurde sie Moschee?
Nach der osmanischen Eroberung 1453.
War sie ein Museum?
Ja, von 1935 bis 2020.
Ist sie heute eine Moschee?
Ja, seit 2020 wieder eine aktive Moschee.


